APEX RACEWIRE Redaktion
Carlos Ezpeleta zum Deputy CEO bei MotoGP-Führungsumbildung ernannt
Die MotoGP Group hat Carlos Ezpeleta neben seinem Vater Carmelo zum Deputy CEO ernannt und untermauert damit die langfristige Unterstützung von Liberty Media.
Von Michael de Vries - 2026-08-25 11:28:15.000 - 2 Min. Lesezeit
Der kommerzielle Rechteinhaber der MotoGP, die MotoGP Group (ehemals Dorna Sports), hat eine Umstrukturierung des Managements bekannt gegeben, in deren Rahmen Carlos Ezpeleta zum Deputy CEO aufsteigt. Er wird direkt mit seinem Vater Carmelo Ezpeleta zusammenarbeiten, der das Unternehmen seit der Übernahme als kommerzieller Rechteinhaber leitet.
Zuvor war Carlos Ezpeleta als Chief Commercial Officer tätig und hat im Laufe der Jahre die Ränge des Managements durchlaufen. Seine Beförderung unterstreicht die langfristige Unterstützung der Familie durch Liberty Media. Liberty Media hatte die MotoGP Group im Jahr 2024 für 4,2 Milliarden Euro übernommen und die Meisterschaft damit unter dasselbe Unternehmensdach wie die Formel 1 gebracht.
Carlos Ezpeleta äußerte sich begeistert über seine Ernennung und erklärte, es sei eine große Ehre, diese Position in einer spannenden Phase für die Meisterschaft zu übernehmen. Er betonte die Pläne, gemeinsam mit Liberty Media und der globalen Community neue Zielgruppen zu erschließen und das volle Potenzial des Sports auszuschöpfen.
Carmelo Ezpeleta lobte die Führungsstärke, die Vision und die Leidenschaft seines Sohnes und betonte, dass Carlos über viele Jahre hinweg eine fundamentale Rolle beim Wachstum der MotoGP gespielt und Erfahrung in jedem Geschäftsbereich gesammelt habe. Liberty-Media-CEO Derek Chang fügte hinzu, dass Carlos über das nötige tiefe Verständnis der Meisterschaft verfüge, um deren laufende Transformation zu begleiten.
Nachdem die Beförderung bestätigt wurde, hat die MotoGP noch nicht bekannt gegeben, wer als Nachfolger für Carlos Ezpeleta in dessen bisheriger Funktion als Chief Sporting Officer einspringen wird. Carmelo Ezpeleta bleibt weiterhin CEO und führt die Organisation damit nach einer Amtszeit, in der unter anderem die Finanzkrise 2008 und die COVID-19-pandemie gemeistert wurden.