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Marini macht Startplatz-Defizit zum Hauptproblem von Honda

Luca Marini nennt die anhaltenden Qualifying-Schwächen als Bremse für seine Aufholjagd am Sonntag und orientiert sich an Teamkollege Joan Mir.

Von Michael de Vries - 2026-08-15 08:00:00.000 - 2 Min. Lesezeit

Luca Marini
Photo: Lubor Horak / Wikimedia Commons · CC0

Luca Marini hat sich dank starker Aufholjagden am Sonntag als bester Honda-Pilot in der Weltmeisterschaft auf dem zehnten Gesamtrang etabliert. Der Italiener räumt jedoch ein, dass sein Abschneiden am Wochenende durch schwache Qualifyings massiv beeinträchtigt wird, da ihn Startplätze weit hinten im Feld zu unnötigen Duellen zwingen.

Während Marini in fünf der letzten sieben Grands Prix in die Top Zehn fuhr, liegt seine durchschnittliche Startposition lediglich auf Rang 15. In der laufenden Saison ist es ihm erst zweimal gelungen, im Qualifying in die Top Zehn vorzustoßen, weshalb er auf seine Renncraft angewiesen ist, um mit der Maschine des japanischen Herstellers noch Punkte zu retten.

Als technischen Grund für das Problem nannte Marini die empfindliche Balance bei Hinterreifen-Grip und Fahrzeugstabilität. Versuche, die Performance auf einer schnellen Runde zu maximieren, machen die RC213V zunehmend nervös, was beim Kurvenausgang zu starkem Schlagen führt und die Traktionskontrolle auslöst, wodurch die Qualifying-Runde zerstört wird.

Angesichts dieser anhaltenden Einschränkungen auf der Einzelrunde hob Marini seinen Garagennachbarn Joan Mir lobend hervor. Mit Blick darauf, wie sein Teamkollege ihn samstags schlägt, stellte Marini fest, dass Mir vor allem durch extrem hartes und späten Anbremsen der Kurven einen entscheidenden Unterschied im Qualifying macht.

Mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf rechnet Marini nicht mit grundlegenden Änderungen am Fahrverhalten, da Honda die Entwicklung der aktuellen 1000cc-Maschine schrittweise herunterfährt. Da die Kern-DNA der RC213V unverändert bleibt, liegt sein Fokus voll und ganz darauf, am Samstag mehr Speed zu finden, um die Grands Prix am Sonntag unkomplizierter zu gestalten.

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