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Brad Binder räumt zu vorsichtigen Umgang mit Hinterreifen ein

Red Bull-KTM-Pilot Brad Binder blickt nach seinem besten Grand-Prix-Ergebnis seit Catalunya auf einen konservativen Ansatz in Silverstone zurück.

Von Michael de Vries - 2026-08-13 14:55:44.000 - 2 Min. Lesezeit

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Photo: Smudge 9000 from North Kent Coast, England / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0

Brad Binder hat die zweite Hälfte der MotoGP-Saison mit einem achten Platz in Silverstone eröffnet und damit sein bestes Grand-Prix-Ergebnis seit dem Lauf in Catalunya eingefahren. Auch wenn der Red Bull-KTM-Pilot sechzehn Sekunden hinter Teamkollegen und dem besten RC16-Piloten Pedro Acosta ins Ziel kam, verließ der Südafrikaner den Großen Preis von Großbritannien mit Anzeichen von sportlichem Aufschwung.

Im Rückblick auf seine Leistung am Sonntag räumte Binder ein, dass seine Strategie zur Schonung des Hinterreifens letztlich zu konservativ war. Da er sein Gummi für die Schlussphase schützen wollte, fand sich der Werksfahrer am Rennende mit unerwarteten Grip-Reserven wieder, was zu der Selbsterkenntnis führte, er sei mit der Mischung allzu vorsichtig umgegangen.

Das Grand-Prix-Ergebnis folgt auf anhaltende Paddock-Spekulationen, die den KTM-Piloten mit einem Wechsel in die WorldSBK zu BMW in der kommenden Saison in Verbindung bringen. Ungeachtet der kursierenden Berichte über seine Zukunft liegt Binders unmittelbarer Fokus fest darauf, das Handling-Verhalten zu korrigieren, das seine Kampagne in den ersten Saisonrunden beeinträchtigt hat.

Technische Anpassungen über das Wochenende brachten eine spürbare Verbesserung der Maschinenstabilität, insbesondere hinsichtlich der Unruhe am Heck beim Einlenken. Binder merkte an, dass ein großer Schritt nach vorn beim Setup das anhaltende Schwimmgefühl am Hinterrad reduzierte, wodurch die Front beim Bremsen und Einlenken ruhiger blieb.

Mangelnder Hinterhandgrip hatte den Südafrikaner zuvor gezwungen, seine Linienwahl zu kompromittieren, was zu Zeitverlusten beim Ansetzen, Scheitelpunkt und Ausgang einer Kurve führte. Da die jüngste Setup-Richtung eine besser kontrollierbare Basis bietet, reist Binder als Dreizehnter der Gesamtwertung zum kommenden Lauf nach Aragon.

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