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Quartararo verteidigt Yamaha-Abgänger nach schwieriger V4-Saison

Fabio Quartararo hat sich für Jack Miller und Alex Rins starkgemacht, während eine harte Saison 2026 Yamaha zurückwirft.

Von Lesley Bakker - 2026-08-22 09:02:10.000 - 2 Min. Lesezeit

2024 Yamaha YZR-M1 of Fabio Quartararo (1)
Photo: NickeldimeC / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Fabio Quartararo hat sich schützend vor Jack Miller und Alex Rins gestellt, nachdem bestätigt wurde, dass beide Fahrer für 2027 ihren Platz in der Königsklasse verlieren. Yamaha's schwieriger Übergang zu einer V4-Maschine für die Saison 2026 lässt den Hersteller mit nur 73 Punkten nach zwölf Läufen am Ende der Konstrukteurs-WM dümpeln, was ein ohnehin miserables Jahr für alle Beteiligten des Projekts noch verschlimmert.

Während Quartararo mit 55 Punkten auf Rang 14 der Fahrerwertung liegt, belegen seine Teamkollegen Miller, Rins und Toprak Razgatlioglu die Plätze 19 bis 21. Sowohl Miller als auch Rins zieht es kommende Saison in die World Superbikes, da sie keine tragfähigen Optionen in der Königsklasse fanden. Im exklusiven Gespräch mit den Medien betonte Quartararo, dass die aktuelle Durststrecke die Unzulänglichkeiten des Motorrads widerspiegelt und nicht etwa einen Leistungsabfall der Fahrer.

Der Franzose, der das Material des Herstellers bestens kennt, verwies darauf, dass beide scheidenden Piloten ausgewiesene Rennsieger mit reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau sind. Er merkte an, dass die Anpassung an das komplett überarbeitete V4-Konzept einen völlig neuen Ansatz im Vergleich zu früheren Versionen erfordert, wodurch ihnen im Vergleich zur Vorsaison jegliche Stärken abhanden gekommen sind.

Yamaha hatte ursprünglich geplant, die erste Saisonhälfte als steile Lernkurve zu nutzen, um dann in der zweiten Hälfte einen Schritt nach vorne zu machen. Quartararo verriet jedoch, dass diese Hoffnungen ad acta gelegt wurden und die Fabrikressourcen nun vollständig in die Entwicklung des kommenden 850cc-Projekts fließen. Folglich erwartet das Team für den Rest der Saison keine technischen Updates mehr, sodass die aktuelle Besatzung das herausholen muss, was in der bestehenden Basis noch an Potenzial steckt.

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